Segeltörn im holländischen Wattenmeer 10. bis 17. April 2016

Sonntag 10. April/Montag 11. April

Alle hatten ihre Sachen gepackt und wir versammelten uns bei den jeweiligen Orten: Teufen, Speicher und Heiden, dort warteten wir auf den Car. Da wir über Nacht gefahren sind, haben viele versucht zu schlafen aber es war schwierig da einige noch „Party“ machten. Zwischendurch haben wir ein paar Stopps eingelegt und so kamen wir morgens am 11. April bei unserem essay-jedi.net geliebten „Pelikaan“ an. Alle halfen mit, das Gepäck in die Kojen zu befördern. Während die Mädchen einkaufen gingen haben sich die Jungs amüsiert. Alle hatten grossen Hunger deshalb assen wir Spaghetti. Nach dem Essen waren wir alle satt und wir gingen hoch aufs Deck. Peter (Kapitän) und Stefan (Skipper) erklärten uns das Segeln, alle übten fleissig. Danach segelten wir los. Auf der Fahrt war es sehr windig und wir mussten aufpassen, dass wir unsere Sachen nicht verloren, sonst sind sie für immer weg. Nach ca. 5 Stunden Fahrt erreichten wir die Insel „Texel“. Wir erkundeten die Insel, aber nicht sehr lange, weil es dann auch schon Essen gab. Nach dem Essen gingen noch ein paar raus auf die Insel. Um 22:00 Uhr war Nachtruhe, aber es war der erste Tag und wir blieben alle noch ein wenig wach.

Dienstag 12. April

Wir standen alle um 8:30 Uhr auf, weil es Frühstück gab. Alle stärkten sich für den Ausflug ins Ecomare. Im Ecomare gab es Seehunde, Schweinswale und andere Meerestiere, die vor dem Tod gerettet wurden. Es war eindrucksvoll, interessant und schön zu sehen, dass es ihnen gut geht. Um 13:45 Uhr fuhren wir wieder zum Schiff. Nach dem Ausflug hatten wir noch Zeit bis zum Abendessen „shoppen“ zu gehen. Das Abendessen war sehr lecker, es gab selbst gemachte Hamburger mit Pommes. Einige gingen danach noch Fussball spielen, die Anderen machten es sich auf dem Schiff gemütlich. Um 21:30 mussten alle wieder im Schiff sein. Wir spielten Uno, Schach und hörten Musik bis wir schlafen gingen.

Mittwoch 13. April

Morgenessen gab es wieder um 8:30. Um ca. 10:00 Uhr segelten wir los. Während der Fahrt gab es Sandwiches zu Mittag. Wir segelten so lange, bis wir „strandeten“, weil Ebbe war. Danach durften wir im Wattenmeer baden gehen, was sehr kalt war. Später, als das Wasser ganz weg war, konnten wir im Wattenmeer spazieren gehen. Einige von uns sammelten Muscheln und tote Krebse, während die Anderen Fussball spielten. Übernachten taten wir auf offenem Meer, allerdings mussten wir als das Wasser kam noch ein bisschen zurück fahren, weil wir sonst am Donnerstagmorgen schon wieder im Sand gestrandet wären und nicht hätten los fahren können.

Donnerstag 14. April

Nach dem Morgenessen war geplant, dass wir weiter auf die Insel… fuhren. Doch es hatte zu viel Nebel und wir mussten erst warten, bis sich der Nebel verzogen hatte. Am Hafen angekommen gingen wir erst einmal in einer Imbissbude essen. Danach konnten wir von dort gleich losgehen und uns im Städtchen umsehen und einkaufen gehen, bis es Abendessen gab. Nach dem Essen durften wir wieder raus und mussten erst wieder um 22:30 im Schiff sein. Viele haben Tandems und normale Velos gemietet und erkundeten damit die Insel. Andere gingen noch einmal im Städtchen spazieren.               Am Abend hörten wir Musik, spielten Schach und Wahrheit oder Pflicht. Es war sehr lustig und wir hatten viel gelacht. Deshalb wurde es sehr spät, bis wir dann einmal schlafen gingen.

Freitag 15. April

Heute hiess es für die, die das Morgenessen vorbereiten mussten, früh aufstehen, denn sie mussten Omeletten machen und das dauert eine Weile. Nach dem Essen wurde verkündet, dass wir um 13:00 auf die nächste Insel fuhren und bis dahin konnten wir machen, was wir wollten.

Rilana und Luise