Rauchfreier Jugendtreff

Im gemeinsamen Austausch der Jugendarbeitenden und der Kommission Jugend Bildung und Sport, ist die Idee von einem rauchfreien Treff auf offene Ohren gestossen. Gemeinsam haben wir uns entschieden, ein Pilotprojekt zu starten, welches bis Ende 2017 laufen soll essays4you.net und in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen evaluiert wird. Die Idee ist ganz einfach: Um (auch neue) BesucherInnen im Treff optimal vom Rauchen fern zu halten, und die Gesundheit aller zu schonen, wird per sofort das Rauchen auf dem gesamten Areal des Jugendtreffs Chillsuite verboten sein. Damit wollen wir drei konkrete Grobziele verfolgen:

Rauchfreie Umgebung als Norm stärken. Nichtrauchen ist für PrimarschülerInnen normal. Durch entsprechende Unterstützung soll diese Norm auch auf der Oberstufe erhalten bleiben. Es soll verhindert werden, dass Rauchen als vermeintliche Norm unter Erwachsenen gilt. Auch in der Welt der Erwachsenen raucht eine Mehrheit nicht. Wo alle Beteiligten, also auch Kinder und Jugendliche, bei der Gestaltung einbezogen werden, entsteht ein positives Klima, das die Gesundheit und damit auch das Nichtrauchen von Heranwachsenden fördert.
Beim Einzelnen den Einstieg verhindern oder aufschieben. In einem zweiten Schritt geht es darum, den Einstieg ins Rauchen zu verhindern. Es gibt keinen unschädlichen Gebrauch von Tabakwaren. Wo der Einstieg nicht verhindert werden kann, geht es darum, den Beginn des Rauchens so weit wie möglich hinauszuzögern. Jugendliche, die bis 16 Jahre nicht rauchen, haben ein wesentlich geringeres Risiko, regelmässig Rauchende zu werden. Je früher Jugendliche zudem die schädlichen Stoffe des Tabakrauchs einatmen, desto negativer wirken sich die Schadstoffe auf ihren Organismus aus. Je früher der Einstieg, desto schneller entsteht Abhängigkeit und desto schwieriger wird auch ein späterer Ausstieg aus dem Rauchen.
Den Ausstieg ermöglichen. Einige der Jugendlichen RaucherInnen geben an, mit dem Rauchen aufhören zu wollen. Viele Jugendliche erleben jedoch noch keine negativen Konsequenzen durch den Tabakkonsum und sind dementsprechend wenig motiviert, das Rauchen dann tatsächlich auch aufzugeben.
Wir freuen uns, das gesamte Areal des Jugendtreffs nun „Rauchfreie Zone“ nennen zu dürfen und hoffen, dass wir mit dieser neuen Regelung einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheitsprävention der Häädler Jugend leisten.